Die Idee hinter PRESOURCES
Von der Optimierung einzelner Prozesse zum intelligenten Netzwerk.
PRESOURCES entstand aus einer Frage, die Werner Schaumberger über viele Jahre begleitet hat: Wie lassen sich bestehende Systeme so organisieren, dass vorhandene Ressourcen intelligenter genutzt werden?
Werner SchaumbergerGründer & Geschäftsführer
Wie alles begann
„Wenn ich heute zurückblicke, zieht sich ein Thema durch fast mein gesamtes Berufsleben: die Frage, wie sich bestehende Systeme besser organisieren lassen. Schon im Studium hat mich fasziniert, wo zwischen unterschiedlichen Anforderungen das Optimum liegt – und wie man Strukturen verändern kann, damit am Ende insgesamt eine bessere Lösung entsteht.
Diese Denkweise hat mich auch später in der Industrie und in der Logistik begleitet. Besonders prägend war für mich die Erkenntnis, dass wir häufig einzelne Transaktionen oder Transporte optimieren, obwohl wir eigentlich das gesamte Netzwerk betrachten müssten. Gerade bei Sekundärrohstoffen wurde dieser Widerspruch für mich immer deutlicher: Wir sprechen über Kreislaufwirtschaft und CO₂-Einsparung, gleichzeitig legen Materialien teilweise enorme Distanzen zurück, obwohl geeignetes Material oft viel näher verfügbar wäre.
„Der beste Deal muss nicht automatisch der beste Transportweg sein.“
Genau daraus entstand die Idee hinter PRESOURCES. Warum müssen der wirtschaftliche Deal und der physische Materialfluss zwingend denselben Weg nehmen? Wenn man beides intelligenter miteinander verbindet, können Sekundärrohstoffe professionell und auch grenzüberschreitend vermarktet werden, während die physischen Mengen – wo Qualität, Verfügbarkeit und Rahmenbedingungen es zulassen – möglichst effizient und regional fließen.
Für mich verbindet PRESOURCES damit viele Fragen, die mich schon lange beschäftigen: von der Optimierung einzelner Prozesse über Transportnetzwerke bis hin zu den Warenströmen von Sekundärrohstoffen. Heute führen wir diese Gedanken in einem Ansatz zusammen, der Marktoptimierung und Netzwerkoptimierung verbindet. Denn vielleicht liegt der Rohstoff der Zukunft nicht tausend Kilometer entfernt. Vielleicht liegt er längst nebenan.“